Neuseeland – wir Campen

Hot Water Beach

Unser erster Stop führte uns auf die Halbinsel Coromandel zum „Hot Water Beach“. Leider mussten wir am Flughafen lange auf unseren Camper warten, sodass die Flut schon kam und wir keinen eigenen heißen Pool mehr buddeln konnten. Wir sind stattdessen zur „Cathedral´s Cove“ gewandert- ein großes Loch in der Felswand mit tollem Blick auf recht stürmische See. Unsere erste Nacht im Camper war überragend gut- nach einem Nachtflug ist man einfach tot.

Rotorua

Weiter geht´s 2,5 Stunden südlich in die Mitte der Nordinsel nach Rotorua, einer Maori-Hochburg. Man riecht die Stadt schon bevor man sie sieht: Überall sind Geysire und heiße Quellen, die Schwefeldampf in die Luft pusten. Bestes Beispiel dafür ist „Hells Gate“. Man wundert sich nicht, dass die Menschen es früher als „Tor zur Hölle“ bezeichneten. Nach erfolgreich überlebtem „Hells Gate“ gings erstmal ab in den Pool- so gehe sogar ich gerne campen ;-). Für den Abend hatten wir uns in ein Maori-Dorf eingebucht. Nach überstandener Begrüßungszeremonie durften wir das Dorf besichtigen, vieles über das alte Leben der Maori lernen und Stefan durfte den „Haka“ lernen (davon gibt es Video-Beweise J). Natürlich gab es auch echten Haka und Maori-Gesang, gefolgt von Abendessen aus dem Erdofen. Teilweise waren die Jungs echt gruselig.

Taupo

Nicht allzu weit weg von Rotorua liegt Taupo. Ein sehr beliebter Ferienort an einem großen See mit vielen (Fun-) Sportangeboten. Hier gab es nicht nur einen Pool, sondern auch eine swim-in-Poolbar. Von Taupo aus fuhren wir 6 Uhr morgens mit dem Shuttle zum Tongariro-Nationalpark. 8 Uhr startete dann unser Alpine-Crossing, bei dem wir 1800 Höhenmeter und 19,4km Strecke durch alte Vulkan-Krater überwunden haben. Es war krass! Leider hat es die ganze Zeit mehr oder weniger stark geregnet mit teilweise weniger als 50m Sicht. Kurz hinter dem Gipfel konnten wir aber einen wunderschönen Blick über die „Emerald Lakes“ und den „Blue Lake“ genießen. Nach dieser 6stündigen Tour wollten wir nur noch eine heiße Dusche, ein kaltes Bier und totes Tier.

Waitomo

Eigentlich wollten wir an unserem letzten ganzen Tag eine „Black-Water-Rafting-Tour“ machen. Da dieser Tag aber der Tag nach dem Alpin-Crossing war, haben wir diese Idee relativ schnell verworfen. Stattdessen haben wir uns in einem Plastik-Ball den Berg herunter rollen lassen- „Ogo“ oder „Zorbing“ genannt. Es war sooooo lustig (davon gibt es auch ein Video). Nachmittags waren wir noch in der „Glowworm-Cave“ und sind einen tollen Mini-Wanderweg durch den Dschungel gelaufen. Danach brauchten wir natürlich eine kleine Abkühlung. Praktischer Weise hatte auch dieser Camping-Platz einen Pool J. Klein ist die Welt: Zufällig haben wir an dem Abend uns gegenüber parkend ein deutsches Pärchen getroffen, dass wir schon aus Tahiti kannten.

Neuseeland ist definitiv eine Reise wert. Auch das Leben im Camper hat Spaß gemacht.

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