Bula! Bula, Fiji! 😃

Nach unserer kurzen Nacht auf der fremden Couch ging morgens 6 Uhr der Flieger nach Brisbane und dann weiter nach Nadi, Fiji. Im Endeffekt trafen wir 18 Uhr Ortszeit in einem kleinen niedlichen Hotel direkt am Strand ein. Die Dame an der Rezeption war dann kurz irritiert, warum wir schon hier wären, denn unser Abholfahrer wartete schließlich noch auf uns am Flughafen! Kommentar Stefan: „Hupala, da ab ich wohl was vergessen!“ 🙈Mit einer Fiji-Folklore-Show am Abend wurde wir direkt auf Fiji-Feeling eingestellt 😃

Am nächsten Morgen um 7:15Uhr startete unser nächstes großes Abenteuer – auf zur Fähre – „Inselhopping“ ist angesagt. Faszinierend: Wir sind hier zwar am Ende der Welt auf kleinen und sehr sehr kleinen Inseln, aber Zeitrechnung hier ist sowas von deutsch!: Wenn es heißt der Bus fährt um 7:15Uhr, dann fährt der auch um 7:15Uhr! Man sollte demnach um 7:05Uhr draußen stehen zum Gepäckeinladen sonst fährt der Bus auch schonmal ohne einen…

Das 1. Wow: „Beachcomber Island“

Die Backpacker-Partyinsel Fijis! Das wussten wir ja vorher, dementsprechend erwarteten wir auch eine big Beach Party am Samstagabend. Doch weit gefehlt – es ist Nebensaison, da geht hier nix! 🙈 Alles in allem ganz nett, aber auch nicht mehr (schlechtes Essen und eher rustikal im Ganzen).

Unser erster Ausflug war dafür super schön: Segelturn und Schnorcheln um die „Cast Away“ Insel. Tolles Riff, leckeres Essen auf dem Boot und eine super lustige Boatcrew. Gefühlt haben sie die Hälfte der Fahrt zu dritt mit der Gitarre dagesessen und Fiji-Music zum Besten gegeben. 👍☺️🐠

Das 1. richtig große WOW: „Barefoot Kuata Resort“ auf Kuata Island!

Einfach ein Traum-Hotel auf einer Traum-Insel! 💞🌴☀️ Man wird als Teil der Kuata-Family begrüßt und auch so behandelt. Wir hatten ein Safari-Zelt (!) direkt am Wasser mit gemauertem Freiluft-Bad hinter unserem „Zimmer“- „wohnen wie ein König in Afrika“ war unsere erste Assoziation! ☺️

Der Wow-Effekt bestätigte sich sowohl beim Essen als auch beim Schnorcheln an unserem Strand. Wir hatten zwei sehr schöne und unterschiedliche Riffe direkt vor der Haustür. Tolle blau leuchtende Corallen, Riffhaie (Black tips), Octopusse und viele, viele bunte Fische. Am ersten Abend gab es sogar Lagerfeuer mit Gitarrenmusik und Kava am Strand. Es fühlt sich insgesamt manchmal ein bisschen an wie ein Schulausflug: Alle essen zusammen und ständig spielt jemand Gitarre 👍😂👍

Als Adventures hatten wir „Schnorcheln mit Haien“ und „Mountain walk“ auf der Nachbarinsel. Das Schnorcheln war grandios! Knapp ein Dutzend black tips, die einem sehr nahe kamen und die ganze Zeit um diese Riff-Stelle herum kreisten 👍😃

Die kleine Wanderung war von uns selbst über die Rezeption organisiert – Stefan sah den Berg und wollte dort hoch und basta! 😉

Die Wanderung war super! Eine Stunde hoch und auch eine wieder runten. Der Weg führte durch Maisfelder und flachen Urwald, vorbei am „Wackel-Felsen“ und über ausgewaschenen Granitstein letztendlich nach oben. Der „Wackel-Felsen“ ist ein großer Findling mitten auf einer Hochebene, der mit ein bisschen Kraft wirklich zum Wackeln gebracht werden kann. Oben angekommen hatten wir einen traumhaften Blick auf unsere Insel und die Weite des Ozeans. 👍😬🌊

Der spannende Punkt war eher der Hin- und Rückweg in einer Nussschale von Boot! Hinwärts waren die Wellen ja schon hoch, aber rückwärts waren nicht nur die Wellen hoch, sondern es war auch noch dunkel. Der Ausstieg am heimischen Strand gestaltete sich auch eher schwierig. Unsere Galapagos-Guide hätte es als „wet-landing“ bezeichnet. Die Jungs vom Boot hatten ihren Spaß, Tanja eher weniger…

Unser 3. Stopp in Fiji war das „Barefoot Manta Resort“ auf Drawaqa Island. Im Vergleich zum Barefoot Kuata war das Hotel insgesamt einen Tick schlechter, ABER der „Sunrise Beach“ hatte das tollste Korallenriff und Fischvielfalt, die wir je an einem Hotelstrand gesehen haben. Es war wirklich umwerfend. 🐠😬🌊

Der eigentliche Höhepunkt aber war das Schnorcheln mit den Teufelsrochen – Manta Riffrochen. Wir hatten wirklich Glück, denn die können ja schlecht für Tag x bestellt werden, man hofft dass sie da sind. Die Divecrew fährt morgens raus und schaut ob sie da sind. Wenn sie es dann sind, ist das ganze Resort in Aufruhr. Es ertönen Trommelschläge und alle rennen durchs Resort und rufen „Mantaaaas!“. Danach heißt es Schnorchel-Kram packen und los zum Dive-Point rennen. So richtig Ahnung hatten wir ja nicht bezüglich Rochen… 🙈

Die See war sehr rau, sodass es wirklich anstrengend war nicht völlig abgetrieben zu werden. Nach ein paar Minuten dann völlige Eskalation im Wasser – die Mantas sind da! Es war atemberaubend! Diese Tiere gleiten mit einer Spannweite von über 4m und offenem Maul durchs Wasser. Das war noch schönen als mit Haien Schnorcheln ☺️

In diesem Hotel war mit einem Punkt ganz klar, dass wir hier auf einer sehr kleinen Insel weit im Pazifik sind: Aufgrund der wenigen Regenfälle in letzter Zeit ist die Insel „running out of water“ und stellt zwischen abends 21Uhr und 5Uhr morgens das Wasser ab. Wir schliefen also nicht nur im Zelt am Strand, auch alles andere war eher Camping-like 😂🙈

Unser 4. und letzter Stopp war das Boathouse auf Nanuya-Island.

Eine eher westliche Bleibe mit normalen Zimmern und warmem Wasser rund um die Uhr (Stefan: Ein Königreich für eine morgendliche heiße Dusche!).

Als Adventure waren wir Höhlentauchen. Heißt wir sind in eine mit Wasser gefüllte Höhle überirdisch eingestiegen und dann mittels Luftanhalten in die nächste dunkle (!) rüber getaucht (wir hatten nur Brille und Schnorchel auf). Das war schon etwas verrückt. Man sieht nämlichen wirklich nichts außer dem kleinen Strahl der Taschenlampe des Guides auf der dunklen Seite. Es gibt auch nur diesen einen Zugang zu dieser Höhle, nix emergency Exit o.Ä. Einmal drüben angekommen, schwimmt man gemütlich im Schein der Taschenlampe durch die Höhle und lässt sich was über selbige erzählen. Der Rückweg war dann das richtig Schöne, denn man taucht vom dunklen nichts ins Helle rüber.

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